Nachruf für Peter Rüdiger

Mit großer Betroffenheit mussten wir zur Kenntnis nehmen, daß einer unserer Mitglieder “der ersten Stunde” den Kampf gegen eine schwere Krankheit verloren hat und verstorben ist.

Peter Rüdiger wird uns sehr fehlen!

Wir schätzten an ihm seine Hilfsbereitschaft, sein hohes Engagement für die Sache “Luckner”, seine gute Laune und sein Ideenreichtum. Er hatte das Herz am rechten Fleck. Peter war stets zur Stelle, wenn es um handwerkliche Arbeiten ging; auch war er aktiv an der Organisation von Veranstaltungen beteiligt. So spielte er hervorragend das Bandoneon, wirkte zusammen mit anderen Musikern und Sängern bei einer hochrangigen Veranstaltung mit und war mit dem von Ihm gegründeten Chor “Hallesaaler” stets gern gesehen bei Weihnachtsmärkten oder anderen Veranstaltungen der Luckner Gesellschaft.

Wir werden Peter Rüdiger stets ein ehrendes Andenken bewahren.

In tiefer Trauer
Der Vorstand

Friedensglocken am 19. April – Erinnerungsschrift druckfrisch

 Am kommenden Dienstag, dem 19. April, werden in Halle schon traditionsgemäß um 10.55 Uhr die Friedensglocken läuten.

Ebenfalls traditionsgemäß werden wir in diesem Zusammenhang mit ein paar begleitenden Worten auf die Hintergründe der Veranstaltung hinweisen, wenngleich dieses Mal die Teilnehmer kein Spektakel erwarten können, wie es in letztem Jahr organisiert worden war.

Als kleine Überraschung haben wir jedoch ein neues Buch im Gepäck, in dem wir in die Geschichte und die Entwicklung dieses Stückes hallescher Erinnerungskultur näher beleuchten werden.

Auf knapp 80 Seiten nimmt Sie der Präsident unserer Gesellschaft, Matthias J. Maurer, auf eine spannende Reise und zeigt auf, wie aus einer spontanen Idee ein beeindruckender Beitrag zur Aufarbeitung hallescher Stadtgeschichte wurde. Das Buch ist übrigens zweisprachig (englisch und deutsch) ausgeführt, denn ob der internationalen Ausrichtung der Gesellschaft ist natürlich der Vertrieb in das Ausland geplant.

In der Schrift werden über 100 bislang unveröffentlichte Bilder gezeigt, teilweise sind dies Bilder, die mit zeitgenössischen Kameras geschossen wurden und das authentische der Angelegenheit unterstreichen.

Am 19.4. wird das Buch auf dem Markt erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt und danach über die Luckner Gesellschaft bzw. direkt beim Verlag zu beziehen sein.

Auf zu Rossmann !!!

Nein, weder sind wir verrückt geworden noch haben über Nacht entschieden, für eine ganz bestimmten Drogeriemarkt bzw. eine Kette solcher Märkte Werbung zu machen. Doch die aktuelle Ausgabe der Kundenzeitschrift von Rossmann gibt Anlaß, eine kleine Ausnahme hiervon zu machen.

Der CENTAUR, so heißt die Zeitschrift, die viele von Ihnen vielleicht sogar regelmäßg lesen, ist übrigens mit einer Auflage von ca. 950.000 stärker als der Spiegel, der lediglich eine Zahl von 100.000 weniger aufzuweisen hat.

In der aktuellen Ausgabe geht es ab Seite 76 um die Geschichte der Rettung der Stadt Halle. Auf jeden Fall lesenswert, also auf zu Rossmann und sich den CENTAUR sichern.

Wer gleich mal online schmökern möchte im Magazin, der findet hier den >>>Link<<<

Und am 19.4. ab 9.30 Uhr auf dem halleschen Marktplatz sollten Sie dabei sein, wenn es darum geht, in würdiger Form dem Ende des 2. Weltkrieges in Halle zu gedenkenm, den Ablaufplan finden Sie >>>hier<<<

Graf Luckner rettete den Silberschatz der Halloren

Kürzlich wurde es publik gemacht. Graf Luckner – dem als einem der Retter der Stadt Halle vor völliger Zerstörung im Jahre 1945 von vielen ein ehrendes Andenken bewahrt wird - rettete im gleichen Jahr auch den Silberschatz der Halloren vor einer möglichen Verbringung in den Herrschaftsbereich der Sowjets. Bei dem Silberschatz handelte es sich um damals 52 Silberbecher (heute ist die Sammlung auf mittlerweile 94 Exemplare angewachsen), welche die “Salzwirkerbruderschaft im Thale zu Halle” als älteste noch und dauerhaft existierende Bruderschaft (gegründet im Jahre 1491) von vielen Regenten, Herrschern und sonstigen Prominenten oder anderen Vereinigungen gestiftet bekommen haben.

Dieser Schatz ist so einmalig wie die Bruderschaft selbst, so dass es nicht verwundert, dass die Halloren im März 2915 den Titel “Immaterielles Weltkulturerbe” der UNESCO verliehen bekamen.

Luckner ließ im Jahre 1945 seine Beziehungen spielen, als er Vertreter der US-Army bat, den Halloren bei der Heimholung des Silberschatzes zu helfen. Dieser befand sich augelagert in einem Bergwerksschacht, wo er vor Bomben geschützt werden sollte. Die Becher wurden nun in die Keller der Moritzburg in Halle verbracht.

Kurz vor dem Besatzungswechsel um den 1. Juli 1945 (Amerikaner zogen ab, Rote Armee übernahm den mitteldeutschen Raum und damit auch Halle) gab Luckner, dem dies eher als der normalen Bevölkerung bekannt war, den Halloren einen entscheidenden Tipp: “Ihr hab nur wenige Stunden Zeit, den Schatz aus der Moritzburg zu holen!”. Zwei Salzwirker machten sich mit dem Handwagen auf den Weg und brachten die Becher in die Saline, dem Sitz der Bruderschaft. Dort wurde er zunächst verborgen, und als sich die Verhältnisse etwas normalisiert hatten, konnten ihn die Halloren  wieder ungefährdet zeigen.

Den aktuellen Artikel in der Mitteldeutschen Zeitung finden Sie >>> HIER <<<

Besuchen Sie uns auf der Messe!

Heute morgen wurde auf der Halle-Messe die Schau “Reise, Freizeit, Caravan” eröffnet, die gleichzeitig mit der “MotorTrend” abgehalten wird. Also gleich zwei Gründe, einen Besuch auf der freundlichen Messe in Halle ins Auge zu fassen.

Ein dritter Grund könnte es sein, unseren Stand in der Halle 1 (Stand 1 H 9) zu besuchen, der sich direkt an dem Übergang zu Halle 2 befindet und schon deshalb kaum zu verfehlen ist. Zudem sticht wieder einmal die riesige USA Fahne heraus, die wir nur ganz selten zeigen.

Graf Luckner erhielt diese Fahne, als er in den 20er Jahren des letzten Jahrhundert zum Ehrenbürger von San Francisco ernannt wurde. Aus diesem Grund hat die Fahne auch nur 48 Sterne, denn Alaska und Hawaii gehörten noch nicht zu den USA.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch, noch bis einschließlich Sonntag sind wir vor Ort. Informieren werden wir Sie über den Stand der Planungen zum 19. April, dem Tag, an dem in Halle der 2. Weltkrieg zu Ende ging. Natürlich soll und wird das runde Jubiläum gebührend gewürdigt werden. Ehrengäste wie der der Ehrenbürger der Stadt Halle, Herr  Dr. Hans-Dietrich Genscher und Vertreter der US-amerikanischen Diplomatie aus Generalkonsulat haben Ihre Teilnahme bereits bestätigt.

Bleiben Sie gespannt und uns gewogen.

Gründung der Luckreativ-Gruppe

In German only: Am gestrigen Tage hat sich die Luckreativ-Gruppe gegründet. Dies sind bislang drei Damen, welche viel vorhaben. So werden sie sich – ähnlich dem (leider) derzeit männlich dominierten Luckner Stammtisch – regelmäßig treffen, um ihre Fähigkeiten voll zu Geltung zu bringen. Es soll geschaffen, gebastelt, gekocht und noch viel mehr werden, natürlich mit dem Ziel, beim Beisammensein eine schöne Zeit zu haben und ganz nebenbei die Ziele unserer Gesellschaft noch mehr Menschen näher zu bringen. Angedacht ist, am 26.9. im Innenhof unserer Gesellschaft ein “Kartoffelfest” zu veranstalten mit Angeboten für Kinder und Erwachsene. Möchten Sie mehr erfahren? Eine kurze eMail an uns genügt. Auf unserer Webseite finden Sie zudem Infos zu nächsten Termin. Luckreativ – das ist neu in der der Luckner Gesellschaft!

Jahresplan 2015 zum Download

Unser Jahresplan für 2015 ist im Rahmen der letzten Sitzung beschlossen worden. Er steht Mitgliedern und allen sonst Interessierten >>> In dieser Rubrik<<< (bitte klicken) zum Download zur Verfügung. Natürlich wird es im Laufe des Jahres Änderungen und Ergänzungen geben. Schauen Sie daher bitte regelmäßig in dieser Rubrik nach, denn hier erhalten Sie die aktuellen Informationen.

Impressionen vom 3. Luckner Weihnachtsmarkt

Unsere im Jahre 2012 entstandene und erstmals umgesetzte Idee eines eigenen Weihnachtsmarktes entwickelt sich langsam zu einer Tradition, denn am letzten Samstag war es wieder einmal soweit. Ab 17.00 Uhr und teilweise schon vorher strömten die Gäste auf den festlich geschmückten und mit Lichtern feierlich gestalteten Innenhof am Sitz unserer Gesellschaft.

Der leichte Nieselregen hatte pünktlich aufgehört und es blieb den gesamten Abend trocken – gut so und danke an “oben”!

Der Chor “Hallesaaler” trat pünktlich zu den vereinbarten Zeiten auf und verbreitete mit seinen Liedern eine weihnachtliche Stimmung. Clown Lulo kam etwas später als angekündigt und wurde von den Kindern schon sehnlichst erwartet, die ihn noch erlebten, hatte einen Heidenspaß. Der angekündigte Akrobat der Sonderklasse mußte leider abgesagt werden, hoffen wir auf ein anderes Mal.

Rege besucht wurde unser Luckner Gewölbe, das dieses Mal den Besuchern ausdrücklich offenstand und wo allerlei Dinge feilgeboten wurden.

Alles in allem war die Veranstaltung ein guter Erfolg und im nächsten Jahr werden wir am 12. Dezember wieder am Start sein. Das können wir schon jetzt ankündigen, weil … Vorfreude ist die schönste Freude.

Impressionen vom Fest finden Sie  >>>  HIER  <<<

(Bilder mit herzlichem Dank von Ivo Pötzsch, http://www.foto.ivopoetzsch.de)

Vortrag über Luckners Leben in der NS-Zeit

Der Vortragsraum war bis auf den letzten Sitzplatz gefüllt, also am heutigen Tage unser Vereinshistoriker Wolfgang Seilkopf seinen Vortrag über ein Thema von besonderer Brisanz hielt, nämlich das Leben des Grafen Luckner während der NS-Zeit.

Brisant ist das Thema, weil in der heutigen Zeit – also fast 70 Jahre nach dem Ende des 2. Weltkrieges – Personen gewisse Vorwürfe gegen den Grafen für bare Münze nehmen, ohne die geschichtlichen Hintergründe zu kennen oder den Willen zu haben, sich mit historischen Tatsachen zu beschäftigen.

Umso dankenswerter ist es, daß Wolfgang Seilkopf die Fakten recherchierte und diese im WohnCentrum Lührmann in der Mansfelder Straße in Halle in prägnanter Form präsentierte, nämlich ohne zu werten oder zu belehren. So blieb für die Zuhörer ausreichend Gelegenheit, sich über das Vorgetragene eigene Gedanken zu machen.

Bitte beachten Sie auch das zweisprachige (deutsch/englisch) Buch von Wolfgang Seilkopf über das Leben des Grafen Luckner, mehr Informationen finden Sie >>>HIER<<<

Die Veranstaltung war der Auftakt zu einer Vortragsreihe über einzelne Stationen im Leben des Grafen. An dieser Stelle werden Sie über neue Termine informiert. Gern können Sie auch unseren kostenlosen Newsletter abbonieren. Nehmen Sie dazu bitte KONTAKT mit uns auf, und wir nehmen Sie in den Verteiler auf.

Yacht “Seeteufel” wurde verkauft!!

Grad erfuhren wir, daß die Yacht “Seeteufel”, die seit Jahren in St. Petersburg (Rußland) unter dem Namen “Nadeshda” fährt, verkauft wurde. Der Eigentümer, der uns immerhin zweimal den Zutritt zum von ihm aufwendig restaurierten Zweimastschoner ermöglichte, wollte der “alten Dame” (das Schiff ist immerhin über 100 Jahre alt) keine Weltreisen mehr zumuten und ließ es kurzerhand nachbauen.

Nun, nach Fertigstellung des neuen Schiffes brauchte das Original nicht mehr und verkaufte es innerhalb von St. Petersburg. Gut ist, daß bereits jetzt Kontakte zum neuen Eigner bestehen. Die Geschichte geht also weiter.

Auf diesen Seiten werden Sie darüber informiert. Schauen Sie immer mal rein!

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