Rettung einer Jüdin

Wer Luckners Buch “Aus 70 Lebensjahren” in die Hand nimmt, wird hierin ein Kapitel finden, welches unter der Überschrift “Frieda Schäfer” steht.

Es beschreibt ein Abenteuer des Grafen ganz besonderer Art, eine Geschichte, die man allzu (vor-)schnell als Fabel abtun möchte, zu kurios und erscheint sie einem.

Doch beim näheren Hinsehen und gründlicheren Recherchieren kommt eine erstaunliche Geschichte zum Vorschein, die wirklich passiert ist und die Persönlichkeit des Felix Graf von Luckner ganz deutlich charakterisiert. Der “Seeteufel” dachte oft nicht lang über die möglichen Folgen seines Handelns nach, und zwar über die Folgen, die sein Handeln für IHN haben könnten. Denn wenn das, was Luckner hier getan hatte, herausgekommen wäre…,

… nun, lesen Sie einfach selbst, und Sie werden sich vorstellen können, in welche Gefahr sich Luckner begeben hatte.

Quelle des nachfolgenden Artikels: http://die-auswaertige-presse.de/2012/05/funf-baume-in-israel/

Fünf Bäume in Israel

“Wer nur ein einziges Leben rettet, rettet die ganze Welt”

von Michael Buschow

Luckner als Retter einer Jüdin

Im Thomas Mann Wald in Israel wurden für Graf Luckner als “Judenretter” fünf Bäume gepflanzt

Es gibt Menschen, über die immer wieder kontrovers diskutiert  wird. Eine dieser Personen ist Felix Graf von Luckner, bekannt als der „Seeteufel“, der mit seinem Segelschiff „Seeadler“ im Ersten Weltkrieg auf Kaperfahrt ging.

Dieser Mann war genau aus dem Holz geschnitzt, das dem nach Vorbildern dürstenden deutschen Volk  1918  Idole und Helden bot. Natürlich gefiel  sich Luckner auch in der Rolle des umjubelten, weitgereisten Gentleman-Seehelden und nicht zuletzt bestritt er seinen Lebensunterhalt dank seiner Popularität in Form von Büchern, Autogrammkarten und Vorträgen.

Er als Prominenter mußte spätestens ab 1933  im sogenannten „Tausendjährigen Reich“ unweigerlich über kurz oder lang in direkte Berührung mit den braunen Machthabern kommen, die sich bekanntermaßen gerne mit „Helden“ aus Krieg, Sport und Kultur umgaben. Kaum ein Deutscher konnte sich dem NS-Staat entziehen. Es galt für viele sich anzupassen, nur um in Ruhe gelassen zu werden.

Nein, ein „Heiliger“ war Felix Graf Luckner nicht, auch kein Widerstandskämpfer und man könnte ihm wie auch anderen die zeitweise Nähe zu Personen des NS-Regimes vorwerfen.  Aber sein ganzes Leben lang handelte er oft spontan, manchmal unüberlegt naiv und ohne auf negative Konsequenzen für sich zu achten.

Er war einfach so und blieb im Grunde immer der, der er einst war- ein einfacher und hilfsbereiter Matrose „vor dem Mast“ auf einem Windjammer- ein Kamerad.Ein für Luckner typisches wenn nicht gar bezeichnendes Ereignis fand Ende 1943 im zerbombten Berlin statt.

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Luckner - Rettung einer Jüdin

Felix Graf von Luckner – der Lebensretter


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