Auf der Cambronne in die Freiheit

Bark Cambronne um 1904, (Fotograf Wilhelm Hester, Copyright erloschen, Sammlung University of Washington).
Am 21. März 1917 entließ Graf Luckner die gefangenen Seeleute verschiedener Nationen auf diesem Schiff in die Freiheit.

Genau am 21.3.2017, also vor 100 Jahren, entließ Felix Graf  von Luckner in seiner Funktion als Kommandant des deutschen Hilfskreuzers S.M.S. “Seeadler” viele gefangene Matrosen und Kapitäne verschiedenster Nationen in die Freiheit.

Vorangegangen war eine Kaperfahrt, bei der Luckner mehrere feindliche Handelsschiffe hatte versenken lassen, stets darauf achtend, dass alle Seeleute der gekaperten Schiffe auf die „Seeadler“ übernommen wurden.

So war letztlich während der gesamten Kriegführung Luckners nur ein Leben zu beklagten, das des englischen Seemanns Douglas Page.

Auf der “Seeadler” wurde es langsam zu eng, so daß sich Luckner entschloß, die neuerlich gekaperte französische Bark “Cambronne” nicht zu versenken, sondern diese als Freiheitsschiff einer neuen Funktion zuzuführen. Er ließ die Masten kürzen, bestimmte einen Kapitän und entließ sämtliche zuvor gefangene Seeleute in die Freiheit, wohl wissend, daß sein bis dato geheimer Kaperkrieg nicht mehr wie zuvor geführt werden konnte. Daher machte sich Luckner zeitgleich auf, über das Kap Hoorn in den Pazifik zu segeln, um dort weitere Schiffe kapern zu können.

Die von Luckner freigelassenen Engländer, Franzosen, Amerikaner und Italiener trugen die gute Behandlung auf der “Seeadler” in ihre Heimatländer, was die Basis dafür bildete, daß Graf Luckner letztlich weltbekannt und hoch geschätzt wurde.

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