Felix Graf von Luckners Handeln war bemerkenswert wegen der fairen und humanen Art und Weise, in der seine „Feinde“ behandelte. Die Graf Luckner Gesellschaft ist der Meinung, daß dies einen bedeutenden Anteil im Rahmen seiner Glaubwürdigkeit hat.
Bekannt ist, daß Graf Luckner 14 Handelsschiffe versenkte, als er als ein „Pirat des Kaisers“ im ersten Weltkrieg auf Kaperfahrt ging. Er versuchte hierbei stets, das Leben der Feinde zu schonen; erfolgreich bis auf eine Ausnahme. In der Biographie steht es wie folgt:
...nur ein nur ein Seemann (vom Frachter „Horngarth“ aus Cardiff“) starb nach einer durch heißes Wasser hervorgerufenen Verletzung, die von einem Leck in einer Dampfleitung verursacht worden war. Den Schaden hatte eine Granate der „Seeadler“ angerichtet
Der Seemann war Douglas Page.
Dessen Großneffe Ross Pooley nahm Verbindung mit uns auf und stellte uns Bilder von Douglas zur Verfügung, ferner eine anläßlich seines Begräbnisses gestaltete Karte und einen Brief des Grafen. Er ist der Meinung, daß Douglas gut von den Deutschen behandelt worden wäre, als diese versuchten, ihm und den anderen Verletzten (4 waren durch heißes Wasser verbrüht worden) mit allen Kräften zu helfen. Leider starb Douglas jedoch und wurde auf hoher See bestattet.







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